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Additive Manufacturing Labor

Das Additive Manufacturing Labor am KTmfk

Die Additive Fertigung hat sich in den letzten Jahren von einer interessanten, aber unwirtschaftlichen Technologie zu einer vielversprechenden Schlüsseltechnologie in der modernen Fertigung entwickelt. Dabei können die verschiedenen Fertigungsverfahren vor allem bei der Herstellung individualisierter Teile komplexer Geometrie und Innenstruktur bei losgrößenunabhängigen Fertigungskosten überzeugen und ergänzen somit zunehmend die industrielle Fertigungslandschaft. Aufgrund des großen Potentials ist die Additive Fertigung ein fester Bestandteil aktueller Forschungsaktivitäten am KTmfk. In diversen Forschungsprojekten wird die Additive Fertigung gewinnbringend für das Rapid Prototyping, Rapid Tooling und Rapid Manufacturing eingesetzt.

Stratasys F370

StratasysF370.jpgDer nach dem Fused Layer Modeling Verfahren (FLM) arbeitende Drucker Stratasys F370 ermöglicht durch seine geschlossene Baukammer und stabile Prozessführung die Fertigung von Bauteilen hoher Qualität aus hoch belastbaren und auch flexiblen Polymerkwerstoffen, wie ABS, ASA oder TPU. Sind Stützstrukturen zur Realisierung von Überhängen und Hinterschnitten erforderlich, kommt ein wasserlösliches Stützmaterial zum Einsatz. Dieses lässt sich in der Auswaschstation SCA 3600 in einem, mit speziellem Lösungsmittel versetzten Wasserbad bei Temperaturen zwischen 50 – 80 °C auswaschen. Das nachträgliche mechanische Entfernen der Stützstrukturen entfällt somit. Auf diese Weise können vollständige, montagefreie Baugruppen in einem Fertigungsschritt gefertigt werden.