FOR 2271 TP3

TP 3: Bestimmung der Messunsicherheit und systematischen Gestaltabweichungen für eine funktionsorientierte Toleranzvergabe

Bestimmung der Messunsicherheit und systematischen Gestaltabweichungen für eine funktionsorientierte Toleranzvergabe

Das Ziel des dritten Teilprojektes besteht in der Etablierung von Methoden zur Bestimmung und Nutzung der Einzelpunktmessunsicherheiten bei ausgewählten flächenhaften (Streifenlichtprojektion) und volumetrischen (Computertomographie) Messungen zur Erfassung der zu erwartenden systematischen Gestaltabweichungen aus der Fertigung. Darauf aufbauend soll eine geeignete Methodik zur Beschreibung bzw. Approximation dieser systematischen Gestaltabweichungen mithilfe adäquater Fusions- und Ausgleichsalgorithmen entwickelt werden. Bei diesen Algorithmen ist eine Gewichtung der Einzelmesspunkte in Abhängigkeit ihrer Unsicherheit vorgesehen. Weiterhin sollen Unsicherheitsangaben für die Approximation auf Basis der Residuen und Einzelpunktunsicherheiten ermittelt werden. Mithilfe dieser Informationen erfolgt anschließend eine Optimierung der Messungen durch an die systematischen Fertigungsabweichungen und die Einzelpunktunsicherheiten angepasste Messstrategien. Dies wird durch Optimierung der Anzahl und Verteilung an Einzelpunkten im Fall taktiler Verfahren, der Anzahl und Ausrichtung der Einzelaufnahmen bei dem zu untersuchenden optisch flächenhaften Verfahren sowie durch die gewichtete Fusion von Datensätzen mit abweichenden Orientierungen des Bauteils bei volumetrisch röntgentomografischen Verfahren ermöglicht.