Multimodale Inverse Kinematik verbessert IMU-basierte biomechanische Analysen erheblich

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Simultanes Tracking von Orientierungs- und Positionsdaten erhöht Genauigkeit IMU-basierter Simulationen

IMU-basierte Systeme zur Erfassung menschlicher Bewegung bieten gegenüber Marker-basierten Verfahren eine hohe Flexibilität und Anwendungsfreundlichkeit. Allerdings können typische Fehler wie Kalibrierungsprobleme und Sensordrift die Genauigkeit der Daten beeinträchtigen. In einer aktuellen Veröffentlichung im Journal Scientific Reports wird ein multimodaler Ansatz vorgestellt, der IMU-basierte Orientierungsdaten mit Positionsdaten ausgewählter Referenzpunkte kombiniert. Die simultane Nutzung beider Sensortypen erlaubt eine effektive Kompensation IMU-typischer Fehler und erhöht die Genauigkeit sowie die Verlässlichkeit der kinematischen und dynamischen Ergebnisse biomechanischer Simulationen für IMU-basierte Systeme.
https://www.nature.com/articles/s41598-025-33021-7